| HomeMaterial | My Telescopes | Mirror Making | Deep Sky | ext. Links |
| Tipps und Tricks | Typische Fehler | Foucault Tester | Interferometer | ITV Workshop | Selbstbau MünchenTeleskope MünchenMythen | Links Spiegelschleifen |

Tips and tricks for mirror making
Copyright © Stathis Kafalis, all rights reserved

| ToolRough GrindingFine GrindingPolishingParabolizing | Pfeiltiefe Messen | Bilder zum Schleifen | Pechhaut Herstellung |

Tool: 

For grinding and polishing the mirror, a counterpart is required, generally called grinding tool. It must be thick and stable enough to maintain its shape, water-resistant, and must not crumble or scratch the mirror during fine grinding and polishing. The following types have proven effective:

Rough Grinding:

The first step involves using coarse silicon carbide, or simply "grit" (grain size #80, #60 for larger mirrors), to create the necessary depression in the blank. The sagitta t (depression in the center) is calculated as: t = ROC - √(ROC² - 1/4 * D² ) where ROC = radius of curvature = 2 * focal length and D = mirror diameter.

Example: A mirror with a diameter of D=250 mm and an aperture ratio of f/5 has a focal length of f=1250 mm and therefore a radius of curvature of ROC=2500 mm. The sagitta is calculated as t=3.13 mm.

Details on determining and measuring the sagitta using calipers or a lamp test can be found here.
Images of rough and fine grinding are available here.

Larger mirrors are often pregenedated with an angle grinder to save time, effort, and abrasives (observe safety precautions!). See details under 14" ultra-thin mirror.

Fine Grinding:

The fine grinding process serves to smooth the surface without significantly altering the existing radius of curvature. Each finer grit is used until the pits created by the previous grit are completely removed. 

Polishing:

The sole purpose of polishing is, to remove the pits left over from the fine grinding process. For this, a 4-8 mm thick layer of pitch is poured onto the tool and fitted to the mirror. See the image description for the pitch lap preparation. During the process, the polishing particles are partially pressed into the pitch and cut through the glass like tens of thousands of microscopic knives. The goal is to choose the pitch layer shape and working method so that the center and the edge are polished to the same degree, thus ensuring the mirror remains spherical. 

Parabolizing:

Bei einem Parabolspiegel hat die Mitte des Spiegels eine kürzere Schnittweite als der Rand. Die Schnittweitendifferenz zwischen Mitte und Rand des Spiegels beträgt bei mitbewegter Lichtquelle Ds= 1/8* D2/ROC, mit D= Spiegeldurchmesser und ROC= Krümmungsradius = 2*f = doppelte Brennweite. Bei einem Spiegel mit D= 200 mm und f= 1.200 mm ist ROC = 2.400 mm und Ds= 2,08 mm. Ausgehend von einem annäherd sphärischen Spiegel erreicht man dies durch verstärkte Bearbeitung der Mitte, um diese zu vertiefen. Dazu gibt es grundsätzlich zwei mögliche Methoden:

1. Klassische Methode: Die Pechhaut ist gleichgroß wie der Spiegel. Man poliert MOT mit langen Strichen und seitlichem Überhang. Je länger der Strich und je mehr seitlicher Überhang, um so mehr konzentriert sich die Aktion auf die Mitte (genau wie beim Grobschliff). Im Extremfall erhält man ein Loch in der Mitte und der Rest bleibt sphärisch. Ist die Strichführung zu kurz, bleibt der Spiegel sphärisch, oder bekommt im schlimmsten Falle einen zurückgebliebenen Randbereich. Ziel ist es, die richtige Strichlänge und die richtige Variation dieser zu finden, um die Korrektur möglichst gleichmäßig (zonenfrei) zu entwickeln. Um Zonenbildung vorzubeugen, kann man die Pechhaut am Rand sternförmig abknabbern.

2. Subdiameter Sterntool und TOT: Diese Methode eignet sich auch zur Parabolisierung von großen Spiegeln. Ein "Subdiameter Sterntool" ist eine Pechhaut von ca. 35-50% des Spiegeldurchmessers, die zum Rand hin immer breitere Kanäle aufweist (siehe 15 cm Tool auf 36 cm Spiegel, oder 25 cm Tool auf 50 cm Spiegel). So wirkt die Pechhaut in der Mitte am stärksten und zum Rand hin kontinuierlich schwächer. Sie erzeugt einen weicheren Übergang zu den einzelnen Zonen und beugt somit Zonenfehlern vor.

Foucault Test: Spätestens zum parabolisieren muss man den Foucaulttest verstanden haben. Die Schatten auf der Spiegeloberfläche zeigen Unterschiede des Krümmungsradius an, das heißt Abweichungen von der Sphäre. Man muss sich daher angewöhnen, in "längere" und "kürzere Krümmungsradien" zu denken und nicht in "erhaben" oder "abgesunken". Näheres siehe Foucault Tester und Understanding Foucault. Erst die Integration mittels der Foucault Auswerteprogramme berechnet daraus die absoluten Niveauunterschiede im Glas. Ich empfehle das Programm FigureXP von James Lerch. Zur fotografischen Auswertung der Foucault Bilder das Programm Foucault XL von Horia. Sie hierzu auch Astrotreff Beitrag Fotografische Foucault Messung.

Man kann keine allgemeingültigen Rezepte nennen, wie genau die Strichführung sein muss, um zum Ziel zu kommen, da es zu viele Einflussfaktoren gibt, z.B. Pechhärte, Pechhautbeschaffenheit, Pechhautgröße und Dicke, Raumtemperatur, Poliermittelmenge... Letztendlich ist die Strichführung, die einzelne Spiegelschleifende anwenden, sehr individuell und sie entwickeln ihre eigene Technik und messen in immer kürzeren Intervallen, um zu lernen, wie jeder Strich wirkt. Zum Ende hin ist man mehr mit messen als mit polieren beschäftigt. Dieser Tanz um die letzten Zehntausendstel Millimeter ist wohl die spannendste Phase im Spiegelschleifen überhaupt.

Feinkorrektur: Ist man der Parabelform bereits nahe gekommen, kann man mit der Minitool Methode von Alois die verbleibenden Zonen gezielt korrigieren, ohne Gefahr zu laufen, die Gesamtkurve wieder zu verderben. Hierzu stellt man einen kleinen Polierträger ("Minitool") her, der ca. 2/3 der zu korrigierenden Zonenbreite entspricht (siehe Minitool Herstellung). Mit diesem Tool führt man langsame kreisende Bewegungen entlang der erhabenen Zone aus, bei der immer dieselbe Toolseite zur Spiegelmitte zeigt. Die Amplitude wird so gewählt, dass der Toolrand bis zum Rand der Zone reicht. Im Gegensatz zu hin und her Strichen entlang der Zone bleibt bei den kreisenden Bewegungen die hohe Oberflächenglätte erhalten. Details siehe Astrotreff Beitrag 1 und Beitrag 2.

Lasst knirschen und gutes Gelingen

^ Top

Home | Imprint Privacy Policy | about | .