240 mm f/4,5 Reisedobsons: Fünflinge - Spiegelschleifen

Die Herstellung der 5+1-Linge beginnt

Die Spiegelschlief- Anfänger und ich wählten 18 mm dickes Borosilikatglas, die Leichtbauspezialisten trauten sich an 15 mm dicken Rohlingen.

Video Grobschliff: 7 MB .mpg4 Datei (Lautsprecher an!)

Spiegelschleifen Vorstellung im Astrotreff

Um Arbeit beim Grobschliff zu sparen, habe ich die Spiegelrohlinge und die Tools mit dem Winkelschleifer freihand vorgeflext und mit K80 wechselweise eingeschliffen, damit die Brennweite bei allen annähernd gleich wird. Die Tools wurden aus einer großen 20 mm dicken Feinsteinzeugfliese geschnitten. Die Rückseiten wurden immer im Wechsel gegeneinander bis K320 plangeschliffen.

Polieren auf planem Tisch mit hartem Teppichboden als Unterlage. Durch das planschleifen Rückseiten und durch das ständige drehen des Spiegels und des Tools auf der Unterlage blieben die Spiegel weitestgehend frei von Astigmatismus.

Getestet wurde mit dem von Tassilo gebauten Bath Interferometer der Sternwarte und ausgewertet mit DFT- Fringe. Je 4 Interferogramme für 0° und 4 für 90° Orientierung wurden aufgenommen und gemittelt, um den Astigmatismus des Teststandes und der Spiegeldurchbiegung auszugleichen. Hier das Ergebnis nach Fertigstellung meines Spiegels. Die anderen Spiegel wurden auch sehr gut, auch die der Spiegelschleif- Anfänger.

Zum Vergleich habe ich Foucault Bilder aufgenommen und die Foucault Bildserie mit Horias FXL ausgewertet.

Verpackung des Spiegels zum Versand. Die Spiegel wurden mit reinem Aluminium ohne Schutzschicht von einem bekannten ATM-ler in seiner selbstgebauten Vakuumanlage bedampft.

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