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 Stathis and  the Universe

Die Leidenschaft für die Astronomie kam bei mir in mehreren meist heftigen Schüben. Ich war und bin kein Meister der Grauzonen, entweder mit Vollgas, oder gar nicht - immer die Extreme suchend. Da draußen ist alles extrem: extrem heiß, extrem weit, extrem schnell, extrem dynamisch - somit ist das verstehen und erleben des Universums mein Ding!


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Mit 15 Jahren schlachtete ich die Brille meiner Mutter aus, baute damit ein Pappfernrohr und begann Sternenstaub zu sammeln (siehe meine allererste Zeichnung der Plejaden). Ich fand damit die Andormeda Galaxie, nachdem ich alles mögliche über diese fernen Welten gelesen hatte. Ein schwacher unscharfer Fleck, aber egal, es sollte mein Leben prägen. Autoradkappen, Abwasserrohre, Pfannendeckel, rostige Schrauben - alles wurde auf die Verwendbarkeit zum Teleskopbau taxiert.

10x50 Fernglas auf "Griechischer Montierung" (Chios /GR)
In den Folgejahren lernte ich den Himmel mit einem Billig- Fernglas kennen. Heute würde ich mich weigern, da überhaupt durch zu gucken, damals aß ich kiloweise Möhren (ich dachte, dass das Vitamin A das Indirekte Sehnen verbessert) und entwickelte meine Deep Sky Beobachtungstechniken von den Plejaden bis zu solch "kleinen Wattebäuschchen" wie M103 Cas oder M65/66 Leo. Es musste nicht schön aussehen, je schwächer, je schwerer zu finden, je "deeper", um so größer der Triumph.
fernglas_10x50_in_chios.jpg (64064 Byte) Zusammen mit meinem Schulfreund Andreas bekamen wir dank Einsatz seiner Mama ein damals für uns unbezahlbares "Kosmos E68" leihweise von der Schule gestellt. Das Bild des Rauchrings (Ringnebel) durch ein "richtiges Teleskop" hat sich in mein Kleinhirn eingebrannt. Unvergessen die Momente im Winter bei -5°C auf einer Matte kauernd die Kamera auf den Orionnebel nachzuführen.
comet_catcher1.jpg (45901 Byte) Mein erstes eigenes Teleskop war ein Celestron Comet Catcher auf selbstgebauter Holzmontierung. Ein schönes Weitfeld Instrument, doch bei höheren Vergrößerungen lieferte es armselige Bilder. Mit einem "piggi pack" montierten 200 mm Teleobjektiv entstanden zu dieser Zeit in Griechenland einige Deep Sky Fotos mit Nachführung per Hand (Siehe Bilder Galerie).
archimedes_gesamt.jpg (88274 Byte) Wie ein richtig scharfes und kontrastreiches Bild aussieht, sollte ich erst 1990 mit dem Selbstschliff eines 10 Zoll Spiegels erfahren, der auf Anhieb gut gelang, und als "Archimedes", einem der ersten Dobsons in meinem Umfeld zu jener Zeit, sehr viel Zustimmung bei den Sternfreunden im Berliner Umland gefunden hatte.

Seit nunmehr über 25 Jahren hat mich die Dobo- Mania fest im Griff. Ich baue immer leichtere und kompaktere Dobsons und reise damit in dunkle Gegenden mit transparentem Himmel (Brandenburg, Alpen, Olymp, Kenya, Namibia, Bolivien, Chile, Venezuela). Alle Spiegel sind selbstgeschliffen - was anderes kommt für mich gar nicht Frage. Ich bin unheilbar an "Aperture Fever" erkrankt, muss aber mobil bleiben und somit ist minimaler Materialeinsatz, schneller Aufbau ohne Werkzeug und butterweiche Nachführung bei maximaler Steifigkeit angesagt.

Ich bin inzwischen ein rein visueller Deep Sky Beobachter. Zu meinen Favoriten gehören die Abell Planetaries, Galaxien in allen Größen und Formen - je exotischer um so besser. Das Auge freut sich aber auch über einen schönen Jupiter im Okular und einen plötzlich auftauchenden Kometen lasse ich mir auch nicht entgehen.

Seit 2002 organisiere ich die Spiegelschleif- und Teleskopbaugruppe in der Münchener Volkssternwarte, die zu meiner Freude anhaltend gut besucht wird und eine Menge erstklassige selbstgeschliffene Spiegel und selbstgebaute Teleskope voller Innovationen hervorgebracht hat.

Ich freue mich immer über Tipps, Trends, Fragen und Anregungen rund um Astronomie und Teleskopbau. Gerne fahre ich auch mit Sternfreunden aus dem Raum München in die Berge. Bitte meldet euch unter meiner E-mail Adresse, oder ruft einfach an unter 089 / 62 42 01 71

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